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Prospekt
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Das
Druckgefäß hat
sich für die pneumatische Förderung mit hohen Drücken
(große Förderwege) und hohen Gutkonzentrationen (hohe
Förderleistungen) durchgesetzt.
Bei schwerfließenden Produkten ist es möglich, durch
Zusatzmaßnahmen (Konusbelüftung, mechanische Austragshilfen)
die Förderwilligkeit zu erhöhen. Je nach Fördergut
und Förderentfernung werden Schwerkraftentleerung (Anschluß
der Förderleitung unterhalb des Auslauftrichters) oder Deckelentleerung
(Anschluß der Förderleitung von oben an senkrecht in
das Druckgefäß ragendes Steigrohr) sowie verschiedene
Verhältnisse der Ober-, Unter- und Zusatzluftzufuhr gewählt.
Die Beschickung des Druckgefäßes kann entweder im freien
Fall oder durch geeignete mechanische Förderer erfolgen.
Die Arbeitsweise eines Druckgefäßes
ist stets diskontinuierlich, deshalb wird
bei kontinuierlich anfallendem Material oberhalb des Druckgefäßes
ein Pufferbehälter angeordnet. Bei großen erforderlichen
Förderleistungen können zwei Druckgefäße parallel
betrieben werden. Während das eine befüllt wird, entleert
sich das andere. Dadurch erhält man eine annähernd kontinuierliche
Förderung. In jedem Fall darf die zugeführte Materialmenge
nicht größer sein als die Leistung des Druckgefäßes.
Die Verfügbarkeit eines Einzel-Druckgefäßes beträgt
durchschnittlich 50%, die eines Zwilling-Druckgefäßes
ca. 90%.
Die erreichbare Förderleistung
eines Druckgefäßes wird entscheidend
bestimmt durch den Nutzinhalt des Druckgefäßes und den
Durchmesser der Förderleitung. Aufgrund der oftmals sehr unterschiedlichen
Schüttgewichte, Korngrößen, Kornverteilungen und
anderer physikalischer Eigenschaften der Schüttgüter lassen
sich jedoch vorab keine konkreten Angaben für Förderleistungen
bei bekannten Förderquerschnitten und Druckgefäßinhalten
machen.
Aufbau der MAHR-Druckförderanlage:
Die Förderanlage besteht aus dem Druckgefäß
mit den komplett angebauten Armaturen. Sie wird funktionsbereit
an die Druckluftversorgung und die elektrische Steuerung angeschlossen.
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