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Anwendungsgebiet:
Der MAHR Fluid-Boden ist die Austragshilfe
für schwerfließende aber fluidisierbare staub- bzw. pulverförmige
Schüttgüter. Als Sonderkonstruktion werden diese Böden
auch zum Homogenisieren eingesetzt.
Werkstoff:
Klöpperboden: Werkstoff St. 37 oder 1.4301, 1.4541,
oder Tellerboden: 1.4571 Auflockerungstuch: Kunststoffgewebe
(Aeropertex) Sinterkunststoff oder Sintermetall (Sinterbronze oder
VA)
Dichtring: Gummi oder Teflon (bei hohen Betriebstemperaturen)
Konstruktion:
Für den Fluid-Boden wird als tragbares Teil ein Klöpperboden
oder ein Tellerboden verwendet. Über einen Anschlußflansch
wird der Boden mit dem Silo verbunden. Der Fluid-Boden ist über
die gesamte Fläche mit luftdurchlässigem Aeropertexgewebe
bespannt, durch das aufbereitete Luft oder anderes gasförmiges
Medium (Stickstoff, Argon, etc.) über einen Anschlußstutzen
im Belüftungsboden dem zu belüftenden Material zugeführt
wird. Das Gewebe ist auch für feinkörnigstes Gut undurchlässig.
Aeropertexgewebe besteht zu 100% aus Polyester, nimmt keine Feuchtigkeit
auf und ist beständig gegen schwache Säuren und Laugen.
Es ist fäulnis- und witterungsbeständig, verschleißfest
und verträgt Dauertemperaturen bis 160° C, kurzzeitig bis
180° C. Durch die Luftbeaufschlagung ist das Gewebe selbstreinigend.
Je nach Größe des Bodens wird die belüftete Fläche
in ein oder mehrere Segmente unterteilt. Insbesondere für das
Homogenisieren ist eine Aufteilung und segmentweise Belüftung
der Fläche von großer Wichtigkeit.
Arbeitsweise:
Über eine Luftquelle (Werksnetz oder Verdichter) wird trockene
und ölfreie Luft bzw. Gas über den Belüftungsstutzen
in die Luftkammer des Bodens geleitet. Diese Luft strömt durch
die poröse Fläche des Auflockerungsbelages in das silierte
Medium im Silo bzw. Druckförderer, fluidisiert dieses und macht
es fließfähig. Das Material hat nicht die Möglichkeit,
durch den Auflockerungsbelag zu dringen. Das aufgelockerte Material
fließt durch den Auslaufstutzen in die nachgeordneten Aggregate.
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