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Anwendungsgebiet:
Die Siloüberfüllsicherung ist dazu geeignet, bei
pneumatisch zu befüllenden Silos ein Überfüllen zu
verhindern. Sie besteht aus einem pneumatischen Quetschventil mit
E-Magnetventil in der Füllrohrleitung und einem Schaltkasten.
Zur Funktion muß bauseits ein Maximum-Füllstandsgrenzschalter
am Silo und ständig öl- und wasserfreie Druckluft (ca.
6 bar) zur Verfügung stehen. Der Anschluß des Schaltkastens
erfolgt an 380 V, 50 Hz.
Elektrische
Verdrahtung und Druckluftzuführung sind bauseits durchzuführen.
Die Anlage
muß vor dem Befüllen eingeschaltet werden. Ohne elektrische
Spannung ist ein Einblasen nicht möglich.
Elektrische
Ausrüstung:
Das Quetschventil ist im Normalzustand geschlossen. Vor Beginn der
Befüllung muß es durch Betätigen eines Tasters freigegeben
werden. Durch bauseitige Einrichtung wie Kontroll-Lampe o.ä.
kann somit auch die Benutzung der Anlage ferngemeldet werden.
Erreicht
der Füllstand die Maximum-Sonde, wird ein bauseits einzurichtendes
Signal (Hupe o.ä.) ausgelöst. Die Förderung ist sofort
einzustellen. Das Signal kann am Schaltkasten abgestellt werden.
Nach einer bestimmten (einstellbaren) Zeit schließt dann automatisch
das Quetschventil, wodurch eine weitere Befüllung des Silos
verhindert wird. Sollte das Quetschventil bei voller Förderung
geschlossen haben, kann es durch verantwortliches Bedienungspersonal
mittels Schlüsselschalter wieder geöffnet werden, um das
Füllrohr mit Luft von der Restmenge Material freizuspülen.
Danach ist das Ventil wieder zu schließen. (Achtung! Während
der Betätigung durch den Schlüsselschalter ist die Sicherung
unwirksam!)
An
der Füllrohrkupplung ist ein Magnetschalter angebaut. Bei Abnahme
der mit Magneten bestückten Blindkupplung wird durch einen
Impuls der Abrüttelmotor des Siloentlüftungsfilters für
10 - 20 sek. eingeschaltet. Nach Beendigung der Befüllung bei
Aufsetzen der Blindkupplung wiederholt sich der Rüttelvorgang.
Wahlweise ist auch eine Ausführung ohne automatische Filterabrüttelung
lieferbar. Bei einem hohen Einblasdruck durch den Endschwall oder
bei verunreinigten Filterelementen kann ein Überdruck im Silo
entstehen, der den Einstellwert der Überdruckklappe übersteigt.
Zur Vorbeugung dieser Gefahr kann im Silodach ein Druckschalter
eingebaut werden. Wird der eingestellte Druck überschritten,
schließt das Quetschventil automatisch, der Filter wird abgereinigt,
danach öffnet sich das Quetschventil wieder und der Befüllvorgang
kann fortgesetzt werden bis die Max.-Sonde erreicht wird
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